Beyond Mindfulness

Ein Plädoyer für Meditation in den Beratungs-Professionen

Artikel für Fachmagazin “Spektrum der Mediation” für Coaches, Berater und Mediatoren

Publikation Herbst 2021: Original

Die Fähigkeit der mentalen Selbstregulierung wird oft durch unsere Erfahrungen in der Praxis geprägt. Sie kann aber auch durch mentales Training geschult werden.

Als Coach und Meditationslehrer begleite ich Coaches, Berater*innen und Meditator*innen bei der Schulung ihrer mentalen Fähigkeiten. Kern meiner Arbeit ist es aus Erkenntnissen über die Formbarkeit des Geistes Trainingsempfehlungen abzuleiten, die Kompetenzen der Selbstregulierung vergrößern. Um eine Tiefe des Trainings zu gewährleisten, zeige ich durch Modelle mentalen Trainings die Vielfalt von Meditation auf und mache sie durch gezieltes Training erfahrbar.

Ein Blick auf Veränderer unserer Zeit verrät — es sind besonders vier Fähigkeiten der Selbstregulierung, die talentierte Menschen zu besonderen Lebenswegen befähigen:

  • Barack Obamas Fokus und Achtsamkeit ebnete den Weg eines reflektierten jungen Senators zu einem Ausnahmepräsidenten.
  • Nelson Mandelas Fähigkeit, mit Menschen, die anders denken, in Resonanz zu gehen, legte den Grundstein für ein neues Südafrika.
  • Marshall B. Rosenbergs Kompetenz der Selbstreflexion, inspirierte die Methode der Gewaltfreien Kommunikation, mit der bis heute Konflikte in der ganzen Welt entschärft werden.
  • Sri Ravi Shankars Gabe zur Allparteilichkeit verhalf zu einem Friedensabkommen und neuer Sinnfindung zwischen den FARC Rebellen und der Kolumbianischen Regierung.

Kompetenzen, wie sie diese Helden gelebt haben, können trainiert werden.

Mentales Training und die Veränderungsfähigkeit unseres Geistes

Angesichts neuer Erkenntnisse über die Veränderungsfähigkeit unseres Geistes durch mentales Training und Meditation, ist uns die Schulung dieser essentiellen mentalen Qualitäten für unsere Arbeit nun besser den je zugänglich.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Dekade verdeutlichen, dass mentales Wohlbefinden wie auch essentielle Fähigkeiten der Selbstregulierung trainierbar sind. Forschungsergebnisse zeigen, dass das Gehirn bis weit in das Erwachsenenalter hinein plastisch formbar ist. Diese Formbarkeit, auch Neuronale Plastizität genannt, ist noch stärker von unserem Training beeinflussbar, als wir es uns noch vor einigen Jahren hätten vorstellen können.

Ein Modell für Mentales Training — Achtsamkeit, Resonanz, Selbstreflexion & Sinn

Meditation ist ein Überbegriff für unterschiedlicher mentale Trainingsübungen, die verschiedene Fähigkeiten unser Selbstregulierung trainieren. Was wir unter Meditation verstehen, hängt davon ab, was wir trainieren wollen. Durch eine Fokussierung auf vier Kernbereiche möchte ich aufzeigen, wie Meditation, das gezielte Training mentaler Qualitäten, Coaches, Berater*innen und Mediator*innen in der Praxis zu mehr Kompetenzen der Selbstregulierung verhilft.

Meditation, dass aus kontemplativen Traditionen und Neurowissenschaften abgeleitete Training mentaler Selbstregulierung, trägt maßgeblich zur eigenen Kompetenzbildung in vier Bereichen bei:

  • Achtsamkeit schärft unsere Konzentration, sowie Meta-Aufmerksamkeit, und hilft uns, konzentriert zu bleiben, wo wir sonst abschalten.
  • Unsere Fähigkeit, mit uns selbst und anderen in Resonanz zu gehen, schafft Nähe, Verständnis und Vertrauen durch Empathie und Mitgefühls-fähigkeiten.
  • Selbstreflexion verhilft uns dank unser Fähigkeit für Metakognition, Perspektive zu bekommen,die Lösungsräume aufzeigt, die anderen entgehen.
  • Sinn aktualisiert und übersetzt unsere Werte in stringente Handlungen.

Um zu verstehen wie wir jeden dieser Bereiche mentalen Trainings trainieren können, lohnt sich ein genauer Blick.

Achtsamkeit

Aufmerksamkeit, Meta-Aufmerksamkeit & Interozeption

Nur wer weiß, was er tut, kann tun, was er will: In einer Zeit, in der Aufmerksamkeit angesichts moderner Ablenkungsmöglichkeiten schwierig ist, zeigt uns Achtsamkeitstraining, wie wir unsere Aufmerksamkeit schärfen können. In Anbetracht der Vorteile mentalen

Trainings unser Achtsamkeit ist es kein Wunder, dass dieses Training Einzug in Coaching-Ausbildungen genommen hat.

Was passiert mit uns, wenn wir Achtsamkeit trainieren? Auch wenn Momente der Aufmerksamkeit im täglichen Leben alltäglich sind, kann die Länge und Häufigkeit dieser Aufmerksamkeit durch das Training der Meta-Aufmerksamkeit erhöht werden. Die Selbstregulierung unserer Aufmerksamkeit hilft uns, diese zu steuern und zu halten, aber auch Ablenkungen zu bemerken und gegenzusteuern. Achtsamkeit umfasst also das Stabilisieren des Geistes (Aufmerksamkeit), die Wahrnehmung der eigenen Aufmerksamkeit (Meta-Aufmerksamkeit) sowie die Fähigkeit den Fokus von äußeren Ereignissen auf innere geistige und körperliche Ereignisse zu richten (Introspektion und Interozeption).

Gezieltes Bewusstsein auf den jetzigen Augenblick und Stabilität der Aufmerksamkeit sind das Grundgerüst für mentale Arbeit. Das Training in den meisten Meditationstraditionen beginnt deshalb mit dem Training unserer Aufmerksamkeit oder, weiter gefasst, unserer Fähigkeit, achtsam zu sein.

Wie können wir Achtsamkeit am besten trainieren? Es empfehlen sich alle Übungen, die helfen, durch bewusste Aufmerksamkeit unseren wandernden Geist zu beobachten: Sehr effektiv sind der Body Scan, das Zählen des Atems, das Rezitieren eines Mantras, aber auch Tai Chi und Asana Übungen im Yoga, sofern sie mit dem Ziel praktiziert werden, die eigene Aufmerksamkeit zu schulen. Eine moderne wissenschaftlich fundierte Option zum Training der eigenen Meta-Aufmerksamkeit bietet das “Wheel of Awareness” von Dr. Dan Siegel.

Resonanz

Mitgefühl, prosoziale Motivation & Emotionsregulierung

Die Fähigkeit, mit anderen in Resonanz zu gehen, ist eine der Kernkompetenzen von Coaches, Berater*innen und Mediator*innen. Es hat sich gezeigt, dass mentales Training starke Veränderungen der Resonanzfähigkeit unseres Geistes bewirken kann.

Resonanz ist, laut modernen Denkern wie Hartmut Rosa, “der vibrierende Draht zwischen uns und der Welt”. Entliehen aus der Physik, beschreibt der Begriff eine Subjekt-Objekt-Beziehung, oder einfacher gesagt, die Strategie unser Weltaneignung und reziproke Qualität der Interaktion. Resonanz ist schwingendes System, in dem beide Seiten sich wechselseitig anregen und bisweilen auch mit eigener Stimme sprechen. Unsere Fähigkeit in Resonanz zu gehen wird besonders durch unsere Fähigkeiten der Empathie und des Mitgefühls gefördert.

Durch enge Zusammenarbeit von Neurowissenschaftlern und Langzeitpraktizierenden der Meditation wissen wir jetzt mehr über Plastizität und Training unser Resonanzfähigkeit. Unter anderem gilt es nun als gesichert, dass Empathie und Mitgefühl im Gehirn nicht die gleichen Netzwerke aktivieren. Empathie und Mitgefühl sind folglich zwei unterschiedliche innere Zustände mit unterschiedlichen Konsequenzen für das subjektive Wohlergehen und die Gesundheit.Während empathische Resonanz alleine bis zum Burnout führen kann, eignet sich Mitgefühlstraining als trainierbare Kompetenz, die uns hilft Prosozialität zu erhöhen und in nachhaltige Resonanz zu gehen. Trainingsprogramme für mentales Training sollten diese Erkenntnisse mit einbeziehen.

Kontemplative Traditionen, aber auch moderne Soziologen wie Rosa argumentieren, dass sich die Qualität eines menschlichen Lebens nicht in der Zahl der Ressourcen messen lässt. Stattdessen lohnt sich der Blick auf unsere Beziehung zur Welt, die dieses Leben prägt und die, wenn sie intakt ist, Ausdruck für Wohlbefinden, Beziehungs- und Lebensqualität ist. Viele Meditationstraditionen setzen deshalb ein größeres Augenmerk auf die Entwicklung der Resonanz-kompetenz als beispielsweise auf Achtsamkeitstraining.

Wie lässt sich Resonanz trainieren? Eine akzeptierende, wohlwollende und mitfühlende Beziehung mit sich selbst und anderen kann durch eine Vielzahl von Meditationen mental trainiert werden. In kontemplativen Traditionen haben sich vor allem mentales Training wie Chakra Meditationen (Yoga), Metta Meditationen (Theravada) oder Tonglen (Tibetanischer Buddhismus) bewährt. Auch moderne Adaptionen wie “Loving Kindness” Meditation (Sharon Salzberg) oder Affekt Training (Tania Singer) können bereits nach einigen Wochen des Trainings eine nachweisliche Steigerung der eigenen Emotionsregulierung bewirken.

Selbstreflexion

Fähigkeit zu Meta-Kognition, Perspektivwechsel und Dekonstruktion der Wahrnehmung

In Coaching oder Beratung sind Fähigkeiten der Selbstreflexion unabkömmlich: Durch die Erforschung der eigenen Glaubenssätze und der psychologischen Muster lernen wir das eigene Narrativ, Erwartungen und Ziele klarer wahrzunehmen. Wir lernen, gewahr zu werden, welche eigenen mentalen Modelle wir nutzen und können bei Bedarf gegenlenken.

Unsere Fähigkeit zur Selbstreflexion bezeichnet das Verständnis darüber wie Emotionen, Gedanken, Glaubenssätze und andere Faktoren das subjektives Erleben und Selbstempfinden beeinflussen. Dazu gehört ebenfalls die Fähigkeit, eigenes Erleben auf einer Metaebene zu beobachten.

Unser Verständnis, dass andere Menschen nicht die gleichen Gedanken und Gefühle teilen, entwickelt sich bereits in der Kindheit. In der Psychologie nennt sich diese Fähigkeit “Theory of Mind”. Die “Theory of Mind” beschreibt die Fähigkeit, sich in die Gedanken anderer hineinversetzen zu können, das heißt, die Gedanken und Überzeugungen anderer logisch erschließen zu können. Während noch vor einigen Jahren vorherrschendes Paradigma war, dass sich diese Fähigkeit seine Perspektive zu erweitern nach der Adoleszenz endgültig stabilisiert, wissen wir heute, dass diese Fähigkeit geschult werden kann.

Da Selbstreflexion eine anspruchsvolle Domäne der Meditation ist, ist sie in kontemplativen Traditionen oft fortgeschrittenen Athleten mentalen Trainings vorenthalten. Auf dem fortgeschrittenen Pfad der Reise mentaler Selbstregulierung wird aus gewonnenem Perspektivwechsel oft eine “Dekonstruktion” der Falltüren der eigenen Wahrnehmung. Erfahrene Meditierende verbringen viel Zeit mit dem Training der Wahrnehmung auf einer Metaebene. Achtsamkeitstraining weicht also einer komplexeren analytischen Schulung der Selbstreflexion und Wahrnehmung.

Wie können wir unsere Fähigkeit zur Selbstreflexion mental trainieren? Beispiele für gezieltes Training in der Selbstreflexion sind Analytische Meditation (Buddhismus), Dzogchen Training (Buddhismus) Selbsterforschung nach Ramana Maharshi (Vedanta) oder Perspektiven Training (ReSource) von Tania Singer und dem Max Planck Institut. All diese Trainingsmethoden befördern ein differenziertes Training der eigenen Perspektive, Selbstreflexion oder “Theory of Mind”. Aus eigener Erfahrung, sind Erfolge in dieser Domäne vor allem mit einem erfahrenen Lehrer in der Einzelarbeit erschließbar.

Sinn

Selbstlosigkeit, Interdependenz und Harmonisierung von Werten, Zielen und Handlungen

Werte und Handeln in ein kohärentes ressourcenorientiertes System überführen zu können, gilt als Königsdisziplin von Coaches und Mediator*innen. Hinzu kommt die Kompetenz, sich in schwierigen Momenten nicht auf sich selbst zu fokussieren, sondern durch Selbstlosigkeit und Allparteilichkeit Lösungsräume zu schaffen.

„Sinn ist laufendes Aktualisieren von Möglichkeiten“, merkt der Systemtheoretiker Luhmann an. Der Sinnbegriff umfasst, als Verwirklichung von Werten, alle Formen menschlichen, bewussten Erlebens. Es handelt sich also um das kohärente Zusammenführen von Resonanz, Werten und eigenem Handeln.

Mentales Training kann auch hier von Nutzen sein: Die Reise mentalen Trainings ist gezeichnet von mentalen Veränderungen unser Wahrnehmung. Laut Neurowissenschaftler Richard Davidson führt Meditation langfristig nicht nur zu höheren Bewusstseinszuständen (altered states), sondern allmählich zu einer veränderten Wahrnehmung der Welt (altered traits). Die Wechselwirkung unterschiedlicher mentaler Trainingserfolge befördert einen “Virtuous Cycle”: mehr Fokus, Resonanz und Fähigkeit zur Selbstreflexion führen nachweislich zu mehr Interdependenz und weniger Selbstbezogenheit. Damit einher geht eine neue Bereitschaft, sein Handeln in den Dienst einer größeren Sache zu stellen.

Meditation führt zu einer besseren Zielausrichtung, veränderter Wahrnehmung und Sinngebung. Die meisten Traditionen haben deshalb eine Form von Sinn-training im Kern ihres Kanons. Karma Yoga bezeichnet beispielsweise die Kunst sein Leben zum Nutzen anderer auszurichten. Im traditionellen Sufismus wurde man ohne Aufgabe seines Besitzes und dreijähriger Probephase des Inservice-Tretens gar nicht erst angenommen.

Wie trainiert man diese Fähigkeiten? Es bietet sich an, Techniken aus kontemplativen Traditionen in unsere Zeit zu überführen: Eine Meditation über die Vergänglichkeit des Lebens, welche wir in vielen Traditionen finden, hilft über die Kürze des Lebens zu kontemplieren und Handlungen dementsprechend auszurichten. Moderne Ansätze finden sich beispielsweise im Purpose Modul des Center for Healthy Mind in Wisconsin. Auch hier ist die Arbeit mit einem erfahrenen Lehrer hilfreich.

Beyond Mindfulness — Nutzen und Grenzen eines differenzierten Modells

Durch eine klare Unterscheidung dessen, was wir gerade trainieren, können wir gezielter vorgehen. Ein mentales Trainingsmodell, dass mehr als nur Achtsamkeit betrachtet, bietet neue Denk-und Trainingsansätze, die zu einem gezielten Training von geistigen Kernkompetenzen führen.

Achtsamkeit wird oft als Oberbegriff und Grundhaltung für alle Arten mentalen Trainings benutzt. Diese Simplifizierung erschwert jedoch wissenschaftlich und didaktisches Vorgehen. Es lohnt sich deshalb die unterschiedlichen Trainingsfelder mentalen Trainings zu unterscheiden.

Das Modell bezieht Achtsamkeit, aber auch die anderen Trainingsfelder mit ein. So können wir gezielt wichtige Trainingsfelder wie Mitgefühl, Resonanz oder Selbstreflexion trainieren und fördern. Achtsamkeit, setze ich deshalb, getreu seines Ursprungs, des Pali Begriffes “Sati”, mit “gesteigerter Aufmerksamkeit” bewusst mit Aufmerksamkeit und Meta-Aufmerksamkeit gleich.

Die Unterscheidung von mentalem Training in Bereiche mentaler Qualitäten hat aber auch klare Grenzen: Die hier aufgeführte Landkarte mentalen Trainings ist darauf ausgerichtet einen Überblick mentaler Trainingsmethoden zu geben, die über Achtsamkeit hinausgehen. Auf dieser Ebene können selbstverständlich nicht alle komplexen Wechselwirkungen und neurobiologischen Verbindungen abgebildet werden.

Bessere Selbstregulation durch mentales Training

Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Resonanzbildung, Metakognition und Selbstreflexion sind für Coaches und Beratungsarbeit unerlässlich. Ein differenziertes Modell, welches die unterschiedlichen trainierbaren mentalen Qualitäten hervorhebt, bietet einen Rahmen für gezieltes Training beyond Mindfulness. Ungeahnte Möglichkeiten können sich eröffnen, würden wir diese Kompetenzen, durch Bildung, mentale Trainingseinheiten und Retreats auf ein neues Level heben.

Es wäre großartig, wenn die nächste Generation von Berater*innen, bestärkt durch die Beispiele wie Mandela, Rosenberg und Shankar, bereits in der Ausbildung ihre Qualitäten für mentale Selbstregulierung, wie Meta-Aufmerksamkeit, Resonanz und Selbstreflexion gemeinsam trainieren und entdecken könnten.

Über den Autor:

Nikolas Konstantin ist Meditationslehrer und Coach. Er ist Gründer des virtuellen Onyra Mind Club und leitet das Meditationslehrerteam und wöchentliche Klassen und Workshops im OHIA Meditationsstudio in Berlin. Als Coach der Transformationsberatung ForChiefs begleitet Nikolas gesellschaftliche Change Maker und ihre Organisationen auf ihrem Weg zu mehr Resonanz. Nikolas war Berater im EU Parlament und ist Absolvent des Europakolleg in Brügge. Er hat Politik-, Kultur- und Rechtswissenschaften in Göttingen, Kyoto, Straßburg und Den Haag gelernt und vieles durch Meditationsretreats in unterschiedlichen Traditionen entlernt.

www.nikolaskonstantin.com

www.forchiefs.com

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Quellen:

Dahl,Cortland J., Christine D. Wilson-Mendenhall, and Richard J. Davidson; The plasticity of well-being: A training-based framework for the cultivation of human flourishing, 2020

Dahl,Cortland J., Antoine Lutz, Richard J. Davidson, Reconstructing and deconstructing the self: cognitive mechanisms in meditation practice, 2015

Goleman, Daniel & Richard J. Davidson; Altered Traits. Science Reveals How Meditation Changes Your Mind, Brain, and Body, 2017

Gibson, Jonathan; Mindfulness, Interoception, and the Body: A Contemporary Perspective. 2019

Hangartner, Diego; Neuroscience of Compassion: Challenges and Opportunities, Dharma Drum Journal of Buddhist Studies, 2015

Kessel, Bertine, Hanne Raeck, Dörthe Verre; Ressourcenorientierte Transaktionsanalyse: Impulse für eine inspirierte Coaching- und Beratungspraxis, 2020

Rosa, Hartmut; Resonanz — Eine Soziologie der Weltbeziehungen, 2016

Singer, T., & Bolz, M.; Compassion: Bridging practice and science; Max Planck Institute for Human Cognitive and Brain Sciences, 2013

Stangl, W.; Stichwort: ‘Theory of Mind — Online Lexikon für Psychologie und Pädagogik’, 2021

Trautwein, F.; Kanske, P.; Böckler-Raettig, A.; Singer, T. Differential Benefits of Mental Training Types for Attention, Compassion, and Theory of Mind, 2020

Jon Kabat-Zinn, Im Alltag Ruhe finden, 2015

Lutz, A. et al.; Attention regulation and monitoring in meditation, 2008

Lutz, A. et al.; Investigating the phenomenological matrix of mindfulness-related practices from a neurocognitive perspective, 2015

Price CJ, Hooven C. Interoceptive Awareness Skills for Emotion Regulation; 2018

Original in PDF Format hier

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Unusual perspectives on awareness, creative leadership and strategy. From the mind of Executive Coach Nikolas Konstantin. More -> www.nikolaskonstantin.com

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